Projektart Handwerk

Penduka Handwerk hilft!

Gegensätze ziehen sich an

Christien Roos aus Holland und Martha Muulyau lernten sich zufällig kennen. So unterschiedlich ihre Herkunft und Geschichte ist, vereint sind sie in der Entschlossenheit zum Einsatz für benachteiligte Frauen. Sie beschlossen ihre Kräfte zu bündeln und ein gemeinnütziges Projekt ins Leben zu rufen.

Dass Penduka so viel wie "Wach auf!" bedeutet, ist ein Hinweis auf die Philosophie, von der das Projekt getragen wird. Den Frauen wird die große Verantwortung übertragen selbst als Mentorinnen neue Lehrerinnen auszubilden. Somit endet die Unterstützung nicht nach einer handwerklichen Ausbildung, sondern es wird dafür gesorgt, dass Wissen im Dominoprinzip an viele weitergegeben wird. Stetige Weiterbildungen ermöglichen den Frauen dies. Sie inspirieren sich gegenseitig, lernen voneinander und vervielfachen Bildung.

Der Fokus bei Penduka liegt auch auf den Frauen in ländlichen Regionen außerhalb des Townships. Sie werden vor Ort ausgebildet, damit sie Zuhause arbeiten und bei ihren Kindern bleiben können. Auch aus der Ferne profitieren sie von der Hilfe, die Penduka leistet: Nämlich indem sie ihre Erzeugnisse dort verkaufen können.

Neben der beruflichen Ausbildung stehen auch andere Themen wie der Kampf gegen Tuberkulose, die Vergabe von Kleinstkrediten und die Aufklärungsarbeit über sexuelle Missbräuche im Vordergrund. Für Opfer von Gewalt ist Penduka ein sicherer Hafen und unterstützt dabei, Auswege aus Krisensituationen zu finden und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.