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Gastgeschenke – ein offenes Wort

Wir wissen: Wenn Chamäleon Gäste auf ihren Reisen soziale Projekte besuchen, dann nur ungern mit leeren Händen. Und trotzdem bitten wir Sie, keine Geschenke mitzubringen.

Dafür haben wir gute Gründe:

Wir unterstützen unsere Projekte über die Stiftung regelmäßig und sind in ständigem Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort. So haben wir immer einen Überblick, welche Bedürfnisse aktuell bestehen und können gezielt Dinge anschaffen oder konkrete Kosten abdecken. Oft ist es den Leitern der Projekte lieber, sie können das Gehalt eines Lehrers finanzieren, Bücher anschaffen, Arztkosten bezahlen oder Reparaturen durchführen, anstatt Geschenke zu nehmen, wenn sie auch noch so gut gemeint sind. Geschenke bleiben häufig ungenutzt, da Kleidung nicht passt, Stifte im Überfluss vorhanden sind oder Spielsachen in dem jeweiligen Land nicht praktikabel sind.

Die Reisegäste von Chamäleon unterstützen bereits mit ihrer Buchung unser Netzwerk sozialer Projekte, da sind zusätzliche Geschenke nicht notwendig. Die Projektakteure sind überglücklich, wenn die Besucher eine große Portion Interesse und Partizipation mitbringen - den Rest erledigt die Stiftung.

Wer sich mit leeren Händen dennoch unwohl fühlt, kann sich mit dem Reiseleiter vorher absprechen, ob Lebensmittel wie Reis und Mehl zum Beispiel angebracht sind.

Wenn Sie der Projektbesuch beeindruckt hat, können Sie nichts Besseres tun, als nach Ihrer Reise dafür zu spenden. So kommt Ihre Unterstützung ans gewünschte Ziel, und wenn Sie es auch nicht unmittelbar sehen, das Lächeln der Menschen und leuchtende Kinderaugen sind der Dank an Sie.

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